Currents, Being As An Ocean, Oceans Ate Alaska und Sentinels in Hamburg

Currents sind aktuell auf Tour durch Europa. Zahlreiche Shows sind ausverkauft, die Popularität der Band mit dem neuen Album “The Death We Seek” auf einem absoluten Höhepunkt. Currents wussten diese Zuneigung und boten einen tollen Metalcore-Abend. Das Tourpaket umfasst zudem Being As An Ocean, Oceans Ate Alaska und Sentinels. Letztgenannte starteten den Abend, wir verpassten die Band leider zeitlich bedingt.

Warm Up

Pünktlich zu Oceans Ate Alaska standen wir dann aber vor der Bühne im Gruenspan in Hamburg. Bereits jetzt war der Club bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Briten durften eine halbe Stunde lang ihr Unwesen auf der Bühne treiben und wurden von vielen Besucher:innen herzlich empfangen. Die Hamburger:innen waren in Moshpit-Laune und auch die ersten Crowdsurfer fanden den Weg nach vorne.

Bildergalerie: Oceans Ate Alaska

Being As An Ocean up next. Zugegeben ein merkwürdiger Auftritt der Band, die aktuell ohne Shouter Joel Quartuccio, das Gesicht der Band, unterwegs sind. Offiziell aufgrund persönlicher Gründe, doch die Ansage zu Beginn des Auftritts von Michael McCough ließ vermuten, dass es Unstimmigkeiten in der Band gibt (das ist aber wirklich nur eine Vermutung und lässt sich nicht bestätigen). Vertreten wurde Joel von Djamila Yasmin Azzouz von Ithaca. Djamila machte ihren Job wirklich und hatte auf der Bühne eine gute Chemie mit den anderen Bandmitgliedern. Trotzdem wirkte der Auftritt ein bisschen wie der einer sehr guten Being As An Ocean Coverband. Vielleicht ging das nur mir so, aber wenn man die Band seit dem Debütalbum verfolgt und die Historie der Wechsel der Bandmitglieder verfolgt hat, fiel es schwer anzuerkennen, dass hier Being As An Ocean auf der Bühne stand. Dennoch gaben sich alle Musiker:innen wirklich Mühe das Fehlen von Joel zu kompensieren.

Bildergalerie: Being As An Ocean

Feinstes Metalcore-Geballer

Beim Headliner Currents gab es hingegen keine Kompromisse. From start to finish gab es feinstes Metalcore-Geballer auf die Lauscher. Es gab kaum Verschnaufpausen und es wurde eine gelungene Mischung aus Alt und Neu geboten. Der Fokus lag natürlich auf den letzten beiden Alben “The Death We Seek” und “The Way It Ends”. Kombiniert wurden die Songs mit einer wilden Lichtshow mit jeder Menge Stroboskop-Effekten. Die Fans vor der Bühne waren hungrig und trotz der enormen Temperaturen wurden Mosh- und Circle Pits im Minutentakt eröffnet. Auch eine ganze Reihe von Crowdsurfer:innen bahnten sich ihren Weg Richtung Bühne und landeten in den sicheren Händen der Security. Während der gesamten Show wurde Trinkwasser für die Besucher:innen in den ersten Reihen zur Verfügung gestellt. Ein großes Lob dafür. Nach einer knappen Stunde und 14 Songs verabschiedeten sich Currents ohne Zugabe aus Hamburg.

Bildergalerie: Currents

Setlist:
1. Living In Tragedy
2. Vengeance
3. Remember Me
4. Never There
5. A Flag to Wave
6. Monsters
7. Kill the Ache
8. Better Days
9. Into Despair
10. Apnea
11. Shattered
12. The Death We Seek
13. So Alone
14. Unfamiliar