Downset – Maintain

Es sind mittlerweile schon acht Jahre vergangen als das vorherige Album von Downset “One Blood” erschienen ist. Dies gilt eher als ein mittelmäßiges Album und wurde entsprechend bei den Fans durchwachsen aufgenommen. „One Blood“ wurde in Eigenregie produziert und auf die Menschheit losgelassen. Deshalb war die Freude groß, als bekannt gegeben wurde, dass Downset nun bei Nuclear Blast Records unter Vertrag sind. Als dann noch der Titeltrack “Maintain” mit dem dazugehörigen Video veröffentlicht wurde, war die Vorfreude und Erwartung erst Recht groß.

Downset äußerte sich wie folgt zu dem Song:

Dies war einer der ersten Tracks, der mit den neuen Mitgliedern Bobby Ponte und Philip Gonzales geschrieben wurde. Mit Nick Jett (TERROR) als Techniker und Co-Produzent war es unser erstes Ziel, den ursprünglichen Downset-Sound der allerersten Demos wieder aufleben zu lassen. Um den Sound wiederherzustellen, haben wir zunächst unsere Gitarren und Bässe bis zum Drop „C“ zurückgespult und dann schwere rhythmische Beats und Riffs kreiert, um eine Plattform für Rey Oropezas Hard Rap-Flows zu schaffen. Die Lyrics zu diesem Song vereinen mehrere Themen in einem Song und fügen sich am Ende alle zusammen. Repräsentiere dich selbst mit Klasse, Verantwortung und Mut.Downset

Ein solides Album mit Höhen und Tiefen

Das Gesamtwerk beinhaltet zwölf Songs und kommt auf eine Gesamtlänge von 37 Minuten.
Mehrheitlich bleiben Downset beim altbekannten Stil, wo meiner Meinung auch ihre Stärke liegt. “The Place To Be”, “Your Power” und “New Respect” sind die Songs, die besonders herausstechen. Diese heavy groovigen Songs gepaart mit fetten Gitarren, harten Rap-Flows und Hardcore Beats machen definitiv Bock auf mehr. Wobei “New Respect” ein für Downset untypischer schnellerer Songs geworden ist. Ein paar Songs plätschern dann noch vor sich hin und man erfindet das Rad nicht mehr neu.

Im Sound liegt auf jeden Fall die Stärke des Albums. Die Instrumente hört man klar raus und das Album ist gut abgemischt. Sehr gute Produktion.

Den einen oder anderen Kracher mehr…

Alles in allem ist “Maintain” eine solide Platte geworden. Leider holt sie mich bis jetzt nicht wirklich ab. Den einen oder anderen Kracher mehr hätte ich mir dann aber doch noch gewünscht. Was allerdings auch daran liegen könnte, dass der Maßstab mit den ersten drei Alben “Debüt”, “Do We Speak A Dead Language?” und “Check Your People” sehr hoch liegt. Ich werde “Maintain” definitiv noch ein paar Umdrehungen geben. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall.

Video: Downset – The Place To Be

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