Landmvrks – Fantasy

Bands, die beim deutschen Label Nuclear Blast unter Vertrag stehen, schießen sich schnell in den Mainstream der etwas härteren Musik. Genau wie die französische Band LANDMVRKS, die nun mit ihrem Label-Debüt neue Fans der Metalcore Szene überzeugen wird.

Französischer Metalcore trifft den Mainstream

Ohne große Worte

Mit dem Titeltrack „Fantasy“ beginnt das Album mit einer atmosphärischen Gitarre und sauberen Cleanvocals, die ohne viele überarbeitete Effekte in die Ohren des Zuhörers flüstern. Kaum kommt die Band instrumental dazu und die ersten Shouts kommen durch, grooven die Gitarren im Djentartigen Rhythmen durch den ersten Song. Man kommt aus den Metalcore-Grooves nicht mehr heraus, doch zwischen den Strophen warten ruhige Clean-Parts, die den Zuhörer vor dem Chorus schlagartig aus dem Wohnzimmer-Mosh Pit ziehen.

Nicht nur, dass die Songs viele überraschende Parts mit sich bringen – die Band hat auch einige Features auf diesem Album mitgebracht. Beim dritten Song „Scars“ werden die Franzosen vom Novelist-Gitarristen Florestan Durand begleitet.

Gerne noch etwas mehr Individualität

Langsam aber sicher schleichen sich die nächsten Songs ein und die Überraschungen werden weniger. Auch wenn die Produktion des Albums sehr sauber ist, fehlen zwischen den Songs einige Stellen, die das Album etwas individueller machen könnten. Einer der vorm Ende der Platte kommenden Songs „Alive“ sinkt die ganze Spannung des Longplayers und bringt den Hörer wieder auf ein kurzen Nickerchen vor dem Moshpit.

Mit einer Duo Ballade geschmückt ist „Alive“ einer der Songs, den man sich auf einer Platte zu hören wünscht. Ein kurzer Break zwischen den harten Gitarren, eine ruhige Ballade und dann die letzten ausschlaggebenden Songs des Albums, die das Album nach elf Songs beenden.

Video: Landmvrks – Blistering

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Landmvrks Fantasy AlbumcoverLandmvrks – Fantasy
Release: 02. November 2018
Label: Arising Empire

Als Oskar damals mit zwölf Jahren Rise Against entdeckt hat, fing das Leben als Musik-Fan ohne Instrument an. Nach einem Weihnachtsfest und einer Gitarre später hat er  die Liebe zum Musik machen entdeckt. Geprägt von einfachen Powerchords, Mosh Pits und den Traum selber mal auf der Bühne zu stehen, tourt Oskar sein halbes Leben später heutzutage selber mit seiner Band  fast überall hin. Als größter Interpol-Fan beeinflusst von Joy Division und damaligen Indie, kommen die Einflüsse von neuen Lieblingsbands in das eigene Schreiben. Wenn mal Musik nicht im Vordergrund steht, ist ein guter Deep-Talk mit einem Glas Wein und Pizza immer ein schöner Abend.

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