Boysetsfire – s/t

Ein Album, auf das viel gesetzt wird, das bereits unveröffentlicht zu Großem laudiert ist und was vermutlichen einen weiteren bedeutenden Schritt in der Bandgeschichte Boysetsfires bedeuten wird. Nun schießt das Quintett aus Newark, Delaware sein sechstes Studioalbum aus den Startlöchern.

In unserem Interview sprach Bassist Robert Ehrenbrand darüber, dass Boysetsfire im Vergleich zu dem sehr viel düsteren, härteren und wütenderen Vorgänger „While A Nation Sleeps“ für Heilung und Befreiung steht. Es legt weniger den Finger in die Wunde, sondern vermittelt ein hoffnungsvolles Gefühl, eine stark positiv motivierte Aufbruchsstimmung.

Und auch Frontmann Nathan Gray bestätigt dies: „This album has quickly become one of my favorites we’ve ever done, and I am dying to get it out there. In albums past, we’ve talked a lot about all the terrible things going on in this world, and this time, we’ve focused a lot on sort of overcoming all of that. It’s a much more positive vibe. Musically, there are some incredible, huge sounds on this album. It’s very much us.”

Es scheint, als haben Boysetsfire es geschafft, ihr unfassbar umfangreiches musikalisches und handwerkliches Können in diesem Album ganz konkret zu bündeln und derart authentisch zu verfeinern, dass es vermutlich die ehrlichste Platte des Jahres ist.

Es ist ein bisschen wie eine liebevolle Familie, die ihren Kindern alle Fähigkeiten und Fertigkeiten für ein selbstbestimmtes Leben an die Hand gab, um sie nun – gut gewappnet und voller Neugierde – in die große weite Welt zu schicken.

von Maria

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