Fyre Festival verklagt Blink-182

blink-182
Foto: Sophie McNeil

Nachdem nun etwas Zeit ins Land flog, hätte man annehmen können, dass das Fyre Festival nur noch als Warnung für die Geschichtsbücher zu werten ist. Doch meist kommt es anders, als man denkt:

500.000 Dollar aus dem Nichts

Der Treuhänder im Konkursfall des Fyre Festivals verklagt, Berichten zufolge, Blink-182 (deren Agent CAA) zur Rückzahlung der Kaution, die im Voraus für ihren Auftritt bezahlt wurde. So fordert das Fyre Festival aus dem Nichts 500.000 Dollar, die für den Headliner der Veranstaltung bestimmt waren und im Voraus bezahlt wurden. Die Anklage stellt fest, dass die Kaution Teil des vom Organisator Billy McFarland aufgelegten Plans zur Täuschung von Investoren war und daher aufgehoben werden sollte. Auch andere Künstler des Fyre Festivals werden auf die Rückzahlung der Kaution verklagt.

Influencer, Promis, Fans und ein millionenschweres Desaster

Der US-Unternehmer Billy McFarland und Rapper Ja Rule kündigten für April 2017 ein Luxus-Festival, bei dem Influencer, Promis und Fans auf einer Insel der Bahamas zusammen feiern sollten und bekamen dafür mehr als 25 Millionen US-Dollar. Am Ende wurde das Festival, das nie stattfand, zu einer Katastrophe.

Video: Fyre – The Greatest Party That Never Happened

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