Trivium in Hannover

    Trivium
    Foto: André Groß

    Nachdem die beiden Vorbands die zahlreichen Besucher bereits ordentlich aufwärmen konnten, beginnt um 22.00 Uhr die Show des heutigen Headliners TRIVIUM.

    Totenköpfe und Herzrhythmusstörungen

    Bereits zu Beginn wird schnell klar, dass heute Abend alles passt: Starker Sound, perfektes Bühnenbild und natürlich eine großartige Performance von TRIVIUM. Die Songs sind brachial, die Gitarren duellieren sich, die rasende Doublebass des Schlagzeugs könnte beinahe Herzrhythmusstörungen hervorrufen und die Stimme von Matt Heafy reicht von tiefen Growls bis zu zartem Cleangesang – ein Spektrum, das nicht jeder Sänger problemlos abdecken kann.

    Das Bühnenbild ist geschmückt mit zwei riesigen Totenköpfen, deren Augen die Besucher bedrohlich in verschiedenen Farben anleuchten. Für weitere Beleuchtung sorgen auch zwei an den Seiten der Bühne positionierte Strahler, die das ganze Capitol zum Leuchten bringen.

    „Do you have a good time with TRIVIUM tonight?“

    Do you have a good time with TRIVIUM tonight?„, fragt Frontmann Matt Heafy in einer kurzen Verschnaufspause. Unnötig zu sagen, dass die Antwort mit einem lauten „Yeah“ seitens des Publikum positiv ausfällt. Das zeigt sich ebenfalls an den zahlreichen Crowdsurfern, die Moshpits fallen hingegen eher harmlos aus. Dafür spaltet Bassist Paolo Gregoletto die Menge für eine Wall Of Death und hier machen sogar die Fans auf dem Oberrang mit.

    Ebenso präsent wie die gute Stimmung ist heute Abend die Zunge vom Frontmann, die er immer wieder aus seinem Mund schnellen lässt während die Menge ihm und seiner Band ihre Fäuste entgegenstreckt. Dafür gab es viel Lob: So sei laut Heafy das Hannoveraner Publikum das bisher beste auf der Tour. Ein Kompliment, das man mit Sicht auf die heute gebotene Show nur zurückgeben kann.

    Nach der Show gab es am Merchstand nicht nur die Gelegenheit, sich mit Fanartikeln einzudecken, sondern außerdem die Möglichkeit, für rund 35,00 Euro ein Meet & Greet mit TRIVIUM zu kaufen. Ob es ein Besuch der Band am Merchstand nicht auch getan hätte, sei an dieser Stelle mal dahingestellt.