Wolfpack – Loathe

Wolfpack wurden 2012 in Paris gegründet. Die Band setzt sich aus verschiedenen französischen Metal und Hardcore Bands zusammen. 2016 setzt die Band mit ihrem Debüt Album „None Above/None Equal“ ein erstes Lebenszeichen von sich. Es folgen diverse Shows quer durch Europa. Das kommende Album „Loathe“ ist eine deutliche Weiterentwicklung und vereint noch mehr Aspekte aus Metal, Hardcore und Beatdown Musik, als der Vorgänger. Die Platte erscheint bei Beatdown Hardware Records und ist im Verlauf für einige Überraschungen gut.

Schläge auf den Hinterkopf

Nach einem kurzen Intro geht es direkt heftig zur Sache. Mit „Les Fleurs Du Mal“ packen die fünf Jungs den ersten Hammer aus. Die Beatdownparts sorgen für heftige Schläge auf den Hinterkopf und kurzzeitigen Schwindel. Da ist es nur passend, dass dieser Song auch als erste Singleauskopplung gewählt wurde. Mit „Hover above me“ treten Wolfpack dann direkt wieder auf die Bremse, denn der Song kommt unerwartet ruhig daher. Keine Moshparts, cleaner Frauengesang und Riffs, die eine förmlich besänftigende Stimmung erzeugen sollen, walzen durch die Boxen.

Dieser musikalische Ausflug ist dann aber auch der einzige seiner Art. Direkt im Anschluss setzt die Band da an wo sie vorher aufgehört hat. Mit „Delusions“ folgt ein weiterer Track, der eher in die Beatdown Hardcore Ecke passt, als in die reine Metalschublade. Dabei haben es Wolfpack geschafft, aus den gängigen Metalmosh Schubladen und Klischees auszubrechen. Zwar ist die Mischung aus Metal und Beatdown Hardcore gerade mal wieder schwer angesagt – Wolfpack machen aber schon zu lange Musik, als dass ihnen vorgeworfen werden kann, auf irgendeinen Zug aufgesprungen zu sein.

Trotz kurzer Spielzeit zeigt „Loathe“ keine Ermüdungserscheinungen

Abschließend kann gesagt werden, dass Wolfpack erneut ein absolut tanzbares und abwechslungsreiches Album abgeliefert haben. Mit Beatdown Hardware Records steht ihnen auch ein verlässlicher Partner zur Seite, um die Band weiter nach vorne zu bringen. Auf Grund der Kurzlebigkeit von „Loathe“ läuft die Scheibe ohne Probleme mehrmals durch, ohne Ermüdungserscheinungen zu zeigen.

Video: Wolfpack – Les Fleurs Du Mal

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wolfpack-loathe-reviewWolfpack haben es geschafft, aus den gängigen Metalmosh Schubladen und Klischees auszubrechen. Zwar ist die Mischung aus Metal und Beatdown Hardcore gerade mal wieder schwer angesagt - Wolfpack machen aber schon zu lange Musik, als dass ihnen vorgeworfen werden kann, auf irgendeinen Zug aufgesprungen zu sein.