Ninetynine – Wasteland

Ninetynine aus Erfurt beginnen das neue Jahr mit dem Release ihrer ersten Vollscheibe. Nach den Releases zweier EP’s nur die logische Konsequenz.

„Im Gesamtbild liefert das Debüt einen stabilen Eindruck“

„Wasteland“ schlägt in die Kerbe der Großen des deutschen Hardcore

Für das erste „richtige“ Album wurde sich mit Dead Serious Recordings verbündet. Die Band präsentiert auf „Wasteland“ klassischen Hardcore im Stil der Rykers oder der Hannoveraner Bullseye. Da ist es mehr als passend, dass Dennis (Rykers) auf der Single „As One“ einen Featurepart erhielt. Dieser kann sich, neben dem professionell produzierten Video zur Single, tatsächlich gut sehen lassen. Neben Dennis finden sich auf „Wasteland“ noch weitere Gäste wie Sam (Scheisse Minelli) und Mark (Forester) wieder.

Im Gesamtbild ein stabiler Eindruck

Es dauert einige Durchläufe bis die Platte ihre volle Wucht entfalten kann. Die Produktion klingt kräftig, die Instrumente sind tight gespielt und der Gesang von Titschi (ehemals Veilside) fügt sich sehr gut in das Gesamtbild der Platte ein. Dennoch fehlt das I-Tüpfelchen, der Wiedererkennungswert. Selbstverständlich ist es mehr als schwierig sich in dem Genre durchzusetzen und ihm einen eigenen Stempel aufzudrücken. Darum kann die „Kritik“ nur als jammern auf höchstem Niveau bezeichnet werden. Im Gesamtbild liefert das Debüt dennoch einen stabilen Eindruck.

Ninetynine liefern ein grundsolides Debüt

Als abschliessendes Fazit kann festgehalten werden, dass Ninetynine mit dem Release ihrers ersten vollen Albums alles richtig machen. Auch wenn der Wiedererkennungswert etwas vermissen lässt, liefert die Band ein grundsolides Debüt ab. Fans von den Rykers, Bullseye oder den Veteranen von Only Attitude Counts sollten hier definitiv zuschlagen. Alle anderen selbsbverständlich auch.

Video: Ninetynine – As One

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Hier erhältlich
Nintynine Wasteland 2019Ninetynine – Wasteland
Release: 25. Januar 2019
Label: Dead Serious Recordings
Überblick der Rezensionen
Bewertung