Kind Kaputt im Interview

Kind Kaputt 2019
Foto: Kind Kaputt/Facebook

Kind Kaputt trafen sich im Zuge ihrer ersten Headliner-Tour für ein Interview mit uns. Vor ihrer Show im Cafe Wagner in Jena nahmen sich Konstantin aka. Conna, Fabian, Mathis und Johannes Zeit, uns ein paar Fragen zu beantwortet. In unserem Interview erfahrt Ihr mehr über die Arbeiten am neuen Album „Zerfall“ (Albumreview), Fünf-Minuten-Meditationen und warum Vergleiche vielleicht immer auch ein bisschen hinken.

Ich glaube, dass viele Probleme, auch Fremdenhass, einfach aus unzureichendem Wissen entstehen. Die Leute wissen zu wenig über andere Kulturen oder über die eigene Geschichte.

Hallo und vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für unser Interview nehmt.

Gerne

Wie läuft Eure erste eigene Headliner Tour?

Conna: Überraschend gut wir hatten jetzt ein paar Dates dabei, bei denen wir echt sehr gestaunt haben, dass so viele Leute sich für uns ein Ticket kaufen und dahin kommen, auch laut mitsingen und mit uns zusammen einen schönen Abend haben. Das ist sehr erfreulich.

An welche Momente erinnert ihr euch bisher am liebsten, nachdem nun die Tour vorüber ist?

Conna: Das ist für mich tatsächlich zweimal derselbe Moment im Set. Und zwar haben wir das Ende von „Schuld“ etwas abgeändert, da spiele ich Gitarre und der Johannes stimmt zu so einem „Woo-Hoo“ an, bei dem das Publikum mitsingen kann, also wo wir uns vorstellen können das das Publikum da mitsingen könnte, wenn es denn mag. In Darmstadt ist das Ganze in so einem Gegröle ausgeartet, so fußballmäßig, das war saugeil. In Hamburg war es halt richtig schön ruhig und sehr emotional in dem Moment. Beides waren sehr geile Momente.

„ALLES WAS DANN AM ENDE NOCH ÜBRIG BLEIBT, AN GELD UND ZEIT, WIRD AUCH WIEDER IN DIE BAND GESTECKT.“

DIY, macht die ganze Sache sehr herzlich und persönlich: Habt ihr noch Zeit für andere Hobbys oder Leidenschaften?

Fabian: Ja, schon. Jeder hat noch so seine Themen nebenher. Die Band ist noch lange nicht an dem Punkt, an dem wir irgendwie davon leben können, das ist illusorisch. Sagen wir es so, wir versuchen gerade den Punkt anzustreben, eben auch durch das DIY Ding, an dem sich die Band irgendwie von alleine trägt und bis dahin ist es erst einmal reinstecken. Das heißt wir brauchen alle noch zwangsläufig unser Standbein. Da sind wir relativ breit aufgestellt. Conna macht zum Beispiel viele Produktionsjobs und ich habe in Berlin noch eine Firma und verkaufe Fotografien, hab eine eigene Galerie und mache auch Musikvideos. Eigentlich macht jeder in dem Breich, in dem er auch in der Band tätig ist, neben der Band noch etwas, um über die Runden zu kommen. Alles was dann am Ende noch übrig bleibt, an Geld und Zeit, wird auch wieder in die Band gesteckt. So können wir es uns aktuell auch nur erlauben, damit wir die ganze Sache am Laufen halten.

Was machen Johannes und Mathis noch nebenbei?

Conna: Johannes und Mathis sind beide an ihrem jeweiligen Instrument, also Johannes Gesang und Mathis am Schlagzeug, ab und zu beim Coaching unterwegs, und verbreiten ihre Weisheiten an wissbegierige junge Menschen.

Wo ist euer Proberaum und euer musikalischer „Mittelpunkt“? Was bedeutet der Proberaum für euch als Band?

Conna: Der ist bei Nürnberg, bei Mathis auf dem Dachboden.
Fabian: Auf diesem Dorf mit schlechten Internet (lacht).
Conna: Aber dafür hat es mit dem Live Stream vor der Tour ja gut geklappt?
Fabian: Das stimmt, aber am Anfang haben wir da ganz schön mit gehadert. Das ist eben auch immer das Ding, das gerade auch auffällt bei unseren Skype Sessions die wir so regelmäßig machen, um das auch alles so organisiert zu bekommen, das Mathis einfach immer mal wieder weg ist für Minuten weil die Bambusleitung des fränkischen Dorfes da einfach nicht mithält.
Conna: Wir mussten da mit mobilen Daten etwas nachhelfen, dass die ganze Sache ordentlich funktioniert hat mit dem Stream.

„DAS IST AUCH EINFACH EINE SACHE, DIE NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH IST UND ÜBER DIE WIR UNS SEHR FREUEN.“

Beim Videodreh zu Zerfall seit ihr mit der ganzen Crew bei den Eltern von Johannes untergekommen, wie können wir uns den familiären Support insgesamt vorstellen?

Fabian: Das ist ganz unterschiedlich, am meisten dulden und tragen die Eltern von den musizierenden Mitgliedern. Weil ich da etwas außerhalb wohne, sind meine Eltern da eher weniger involviert. Aber jedes Elternteil für sich ist da schon auch immer mal bereit, dass es da auch entsprechend finanzieller Natur eine Spritze gibt. Oder eben, wie angesprochen, die Akzeptanz, dass man da einfach mal so einreiten kann mit 13 Leuten und auch noch ein paar Tage bleiben kann. Das ist eine Sache, die nicht selbstverständlich ist und über die wir uns sehr freuen. Am Anfang der Tour waren wir wieder bei Mathis zu Hause, mehrere Tage lang, übermorgen sind wir bei Conna in Eschwege, weil es auch auf dem Weg liegt. Da erleben wir auf jeden Fall überall sehr viel Gastfreundlichkeit – Muddi kocht dann auch immer.

Johannes, du hast in einem Interview gesagt, du würdest in die Politik gehen wenn du nicht Musik machen würdest. Was würdet ihr verändern wollen und gäbe es eine spezielle Partei, die du favorisieren würdest?

Johannes: (kurzes Schweigen) Puh. Ich glaube die richtige Partei, bei der ich sagen würde „Alter, ich würde sofort in diese Partei gehen“ gibt es noch gar nicht. Es gibt einige Programme, die ich teilweise gut finde, aber keine wo tatsächlich alles soweit passt. Es wäre auf jeden Fall im linken Sektor, aber es gibt aktuell keine wo ich sage „Die ist es!“, wahrscheinlich würde ich eine eigene gründen müssen. Inhalte sind da natürlich auch ein riesiges Fass, ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass deutlich mehr Ressourcen in den Bildungssektor fließen sollten und das System überarbeitet werden müsste. Ich glaube, dass viele Probleme, auch Fremdenhass, einfach aus unzureichendem Wissen entstehen. Die Leute wissen zu wenig über andere Kulturen oder über die eigene Geschichte. Weiterhin ist auch Gleichberechtigung ein wichtiges Thema, nicht nur deutschlandweit, sondern auch weltweit. Wenn jeder den gleichen Ausgangspunkt hätte wäre viel geschafft. Keiner sollte bevorteilt sein, weil er besonders wohlhabend ist, das sollte besser ausgeglichen werden.

„ES HAT SICH EINFACH ERGEBEN, WIE ES SICH ERGEBEN HAT UND DESWEGEN KLINGEN WIR SO UND NICHT, WEIL WIR IRGENDWAS KOPIEREN WOLLEN.“

Ihr werdet oft mit FØJRT und Van Holzen aber auch mit Casper verglichen. Was haltet ihr von solchen Vergleichen prinzipiell?

Conna: Also ich finde es etwas schade, wenn das immer so der erste Gedanke ist, der angestellt wird. Klar, wenn man sich mal die Geschichte der Popmusik anschaut, jeder größere Act klingt in irgendeiner Weise beeinflusst von anderen Sachen, die vor ihm waren. Und es kann sicher sein, dass gewisse Ähnlichkeiten auftauchen, aber es ist jetzt nicht so als hätten wir uns zu Hause hingesetzt und hätten gedacht „Alter, FJØRT das läuft bei denen gut, Caspers Stimme, geil … lass uns das jetzt mal so zusammen bauen, das könnte funktionieren, und dann ist das Kind Kaputt.“ Es hat sich einfach ergeben, wie es sich ergeben hat und deswegen klingen wir so und nicht, weil wir irgendwas kopieren wollen. Ich glaube es wird einfach oft gemacht, weil es dann etwas leichter fällt, das alles einzuordnen. Ich erwische mich ja selbst auch immer wieder wenn Leute fragen wie meine Band klingt dann sag ich „Ja, kennst du Heisskalt? Ja, so ähnlich.“

Fabian: Ich sehe das auch als Problem, nicht unserer Szene speziell, aber so generell, dass dieser Vergleichsgedanke viel zu inflationär verwendet wird und als Maßstab gilt. Du bist in dieser Szene eigentlich oft nur jemand, wenn du etwas komplett Neues machst oder etwas, das sehr eigenständig daherkommt, dass sich mögliche Vergleiche nur beim zweiten, dritten oder vierten Mal hinhören offenbaren, aber es so von vornherein eher sehr neu wirkt. Und das ist, find ich, so eine Abart dieser Szene an sich. Es ist doch etwas total Schönes, wenn neue Bands rauskommen. Deswegen supporten wir auch die Jungs von Donnokov so. Natürlich haben die auch eine Gitarre, Bass und ein Schlagzeug und da singt jemand, um es mal auf das geringste herunterzubrechen. Und natürlich hört sich das irgendwie ähnlich im Vergleich zu anderen Bands an und das ist ja auch ganz selbstverständlich. Ich bin in den letzten 10 – 15 Jahren viel mit Hip-Hop, gerade auch Deutschrap, sozialisiert wurden und der Unterschied ist da groß. Geschichtlich gesehen ist da diese ganze Mashup-Kultur gang und gäbe, das ist ein Grundelement dieser Musik. Dementsprechend hat man dort auch diesen krassen „Neidgedanken“ oder das Ansinnen sich zu vergleichen, gar nicht so.

Das wiederrum vermisse ich sehr und das erschwert es uns manchmal das ganz gut zu finden, wenn sich mal wieder in irgendwelchen Kommentarspalten selbst ernannte Musikwissenschaftler profilieren und ihre Kommentare verfassen. Und eigentlich trifft uns da die „Kritik“ nicht so sehr, obwohl das auch etwas geflunkert ist, da wir uns solche Kommentare schon sehr zu Herzen nehmen. Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass da gerade auch sehr junge Bands, die vielleicht noch nicht so viel Selbstvertrauen entwickelt haben, in ihrer Kunst, durch solche Kommentare nachhaltig geschädigt werden. Und das finde ich das allerschlimmste, wenn man dann Leute, die versuchen etwas Eigenständiges zu entwickeln, öffentlich diffamiert. Dann kommen irgendwelche Leute daher und machen andere, am Besten noch anonym, einfach runter.

Mathis: Es ist einfach schade, dass dieser Vergleich mit einer anderen Band so etwas Negatives mit sich trägt, eigentlich sollte es doch etwas Positives sein. Weil, wenn du jetzt aus dieser Szene bist und deine Lieblingsbands eben FJØRT und Heisskalt und so weiter sind und plötzlich entdeckst du dann eben unsere Band und die klingt irgendwie auch so, seit doch froh darüber, dass es eine weitere Band gibt, die euch potenziell gefallen könnte. Das schlimme ist, das in solchen „ihr klingt wie“ Aufzählungen immer so ein Kopievorwurf mitschwingt. Aber wenn man sich dann eben mal einen Song von jeder Band
hernimmt und die nacheinander abspielt ist klar, dass es irgendwie ein Stil ist aber doch immer was Individuelles mit sich bringt.

Mit wem würdet ihr gern mal auftreten?

Mathis: Puh, da gibt es viele.

Was wären die Top drei?

Mathis: Heisskalt wäre geil, geht ja leider nicht mehr, gerade zumindest. Es ist wirklich schwierig sich da drei rauszusuchen.

Conna: Also ich würde mir ja irgendwie ein Bein abfreuen, wenn wir irgendwie Support von Thirce sein könnten oder mal von The Intersphere, das wäre auch sick und die spielen uns dann wahrscheinlich auch an die Wand.

Mathis: Naheliegend sind natürlich Bands aus dem gleichen Genre. Thrice ist vielleicht nicht immer der erste Vergleich, den man sich bei uns herauspicken würde, aber die sind auch große Vorbilder von uns.

„DAS SCHÖNE IST EINFACH, DASS WIR NICHT NUR EIN PROBLEM GELÖST HABEN, SONDERN FÜR UNS ALS BAND AUCH EINEN MEHRWERT GESCHAFFEN HABEN.“

In „Denkmal“ gab es noch den Bass, ihr habt euch gut arrangiert: Bleibt ihr zu dritt oder ist die Stelle am Bass noch frei?

Mathis: Wir sind super happy so wie es jetzt gerade ist. Es hat sich halt irgendwie so ergeben und auch auseinander gelebt. Damit standen wir vor der Entscheidung, wieder einen neuen Bassisten haben zu wollen. Wir hatten da auch schon den dritten Bassisten und das hätte uns dann auch wieder ein halbes Jahr nach hinten geworfen, bis alles läuft. Die große Frage ist aber auch, ob er dann genauso leidenschaftlich bei der Sache wäre, wie wir oder nicht. Oder ob der dann auch wieder gehen wird, das weiß ja keiner vorher. Ganz zu Beginn waren wir sogar mal zu fünft, wo sich aber dann herauskristallisierte, dass wir drei der harte Kern sind. Wir haben dieselbe Vision, wir wollen das einfach machen, auch lange machen und da haben wir nach einer Lösung gesucht, wie wir das umsetzen können, auch soundtechnisch und die Lösung ist eine sehr gute. Das Schöne ist auch einfach, dass wir nicht nur ein Problem gelöst haben, sondern für uns als Band auch einen Mehrwert geschaffen haben. Denn irgendwie ist das ja auch etwas unique, sicher gibt es auch einige Bands, die ohne Bassisten spielen, aber eben auch nicht sonderlich viele. Und wir werden auch immer wieder darauf angesprochen und das macht es auch zu etwas Besonderen.

Bildergalerie: Kind Kaputt in Jena

Insgesamt fließt einfach viel unseres Lebens und Erlebens in die Musik mit ein, egal, ob in die musikalische oder visuelle Gestaltung.

Gibt es etwas, das ihr gern mal zum Album gefragt werden würdet?

Mathis: Das ja mal ne geile Frage

Conna: Wie wir diesen geilen Snare Sound gemacht haben!

Wie habt ihr diesen geilen Snare Sound gemacht?

Conna: Gute Frage 😉 Wir haben ein großes Rohr von einem Lüftungsschacht auf der anderen Seite des Aufnahmeraumes aufgestellt. Der komplette Drum Sound hat sich dann in diesem Rohr gefangen und am Ende stand da ein Mikrofon und das hat gerade für die Snare einen geradezu kathedralen Vibe erzeugt.

Vielleicht doch noch eine kleine Frage zum Inhalt des Albums selbst. Wie viel Prozent inhaltlich sind autobiografisch?

Fabian: Schon ein großer Anteil. Johannes schreibt die Texte nicht 1:1 autobiografisch. Sie sind aber natürlich inspiriert durch seine persönliche Geschichte und unser aller Geschichten. Das hat man auch gerade in der Vorproduktion zum Album gemerkt, als noch nicht so viele Texte standen, das wir einfach viel miteinander gesprochen haben. Vieles entstand auch aus dem gesamten Themenkomplex, mit dem sich das Album beschäftigt und es gab auch Texte, die sich dann erst kurz vor Ende der Album Produktion finalisiert haben. Insgesamt fließt einfach viel unseres Lebens und Erlebens in die Musik mit ein, egal, ob in die musikalische oder visuelle Gestaltung. Es wird alles dadurch und auch durch die gesamte Konstellation beeinflusst, denn auch wenn wir irgendwie alle im selben Alter sind, unsere Lebensgeschichten sind doch sehr verschieden was auch damit zusammenhängt, dass wir an vier verschiedenen Orten groß geworden sind.

Kann man also sagen dass ihr euch durch dieses Album und den Weg dorthin auch unter einander noch besser kennengelernt habt?

Absolut!

Mathis: Auf jeden Fall, klar hat Johannes die Texte geschrieben, aber wir sind auch aufgrund unserer Zusammensetzung keine Band, die einmal die Woche sonntags paar Stunden probt. Wir sehen uns manchmal zwei bis drei Wochen nicht und treffen uns dann oft auch mal für fünf bis zehn Tage oder so. Dann frühstücken wir gemeinsam, proben sechs Stunden und essen zu Abend und chillen dann zusammen. Und dabei offenbart uns Johannes dann auch, was er sich so denkt. Da bricht dann schnell mal eine Stunde Diskussion zu einem Thema aus. Dadurch entsteht dann eben auch eine gemeinsame Meinung und Einstellung zu diesen Themen.

„…WIR SIND EINFACH sechs FREUNDE DIE EINE GEILE ROCK SHOW AUF DIE BÜHNE BRINGEN …“

Habt ihr kleine Rituale vor der Show?

Fabian: Wir versuchen immer irgendwie vor der Show zu essen, um insgesamt auch eine gewisse Balance zu halten. Ich versuche dann immer wenigstens so Schnittchen zu organisieren. Das funktioniert in den meisten Fällen auch ganz gut. Aber ein ganz wesentliche Sache, schon so ein Traditionsding, was wir gerade jetzt auch auf dieser Tour durchziehen, ist unsere fünf Minuten Meditation direkt vor dem Gig. Die machen wir dann zusammen mit der ganzen Crew. Wir sind einfach sechs Freunde, die eine geile Rock Show auf die Bühne bringen und da dient es auch dazu, den Fokus von dem ganzen Stress drum herum mal weg zu lenken. Das hilft gut, um bei all dem auch einfach die drei Wochen auf Tour gut miteinander klarzukommen. Dazu finden wir uns vorher kurz in einer ruhigen Ecke zusammen und meditieren, bevor wir dann alle unserer Wege gehen und wir das spüren, weswegen wir das eigentlich machen.

Mathis: Ich bin kein Fan davon die Leute warten zu lassen, aber wir nehmen uns dafür wirklich die Zeit unmittelbar vor der Show, wir bauen um und dann gehen wir nochmal runter und machen diese Meditation und es ist wirklich ausschlaggebend, dass es direkt vorher passiert, um sich so zu fokussieren. Ich bin von Hause aus recht nervös und das hilft mir ungemein. Fabi moderiert das dann und es ist essenziell, um das abzuliefern, wofür die Leute gekommen sind. Es ist unser Anspruch, dass die Leute, die zu unseren Konzerten kommen auch spüren, wie wichtig uns das alles ist.

„SICHER BRAUCHT MAN ZEIT SICH DEM ZU WIDMEN UND ES IST AUCH KEINE LEICHT VERDAULICHE KOST ABER DIE ZEIT IST ES AUF JEDEN FALL WERT.“

Die berühmten letzten Worte: Wollt ihr noch was loswerden?

Fabian: Wir haben wirklich viel Zeit in dieses Albumkonzept gesteckt und wir würden uns freuen, wenn es noch mehr Menschen da draußen gibt, die dieses Interview konsumieren, sich die Zeit nehmen sich das Album anzuhören und zu versuchen zu verstehen was dahinter steckt. Sicher braucht man Zeit sich dem zu widmen und es ist auch keine leicht verdauliche Kost, aber die Zeit ist es auf jeden Fall wert.

Video: Kind Kaputt – Abschied