Sarahs musikalischer Jahresrückblick 2019

Auch 2019 war wieder ein ereignisreiches Jahr: Ich durfte bei meinen Lieblingsbands im Fotograben stehen, Festivals besuchen und darüber berichten und lernen, wie schön angenehm versiffte Kellerkneipen sein können. Dieses Jahr hat mich wieder einmal gelehrt, wie schön es sein kann, über den eigenen musikalischen Tellerrand hinauszublicken und so die Möglichkeit zu haben so viele neue Eindrücke zu sammeln, die 2019 einfach zu einem wahnsinnig aufregenden Jahr gemacht haben. 2019 ging in musikalischer Hinsicht noch besser weiter, als 2018 aufgehört hat. Im Folgenden mein Versuch, das alles in Worte zu fassen.

„Dieses Jahr hat mich wieder einmal gelehrt, wie schön es sein kann, über den eigenen musikalischen Tellerrand hinauszublicken.“

Mein Lieblingsalben 2019

Dieses Jahr sind so unglaublich viele gute Alben erschienen, eigentlich ist es gar nicht möglich, sich dabei auf einige wenige zu beschränken. Bestimmt fällt mir hinterher trotzdem mindestens eins ein, bei dem ich mich ärgere, es hier nicht genannt zu haben.

Selfish Things – Logos

Das Debütalbum von Selfish Things ist einfach großartig und hat sich irgendwie seit Release immer wieder in die Dauerrotation geschlichen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

While She Sleeps – So What?

Es gibt einfach keine schlechten Alben von While She Sleeps. Punkt. Zugegeben hat es mit der Begeisterung bei „So What?“ etwas länger gedauert, aber am Ende war sie dann doch da. Es ist einfach schön, wie sich While She Sleeps auf jedem Album neu erfinden und trotzdem immer sie selbst bleiben.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Refused — War Music

Oder: „Das Album, das seit Tagen in Dauerschleife läuft.“ Vorher hatte ich Refused immer so halb auf dem Schirm, wusste zwar von deren Existenz, aber habe mich nie wirklich mit der Musik befasst. Seit dem Cyberpunk-Trailer waren sie dann schon ein wenig interessanter und seitdem „Rev001“ in einer Playlist auftauchte, komme ich davon nicht mehr los. Spontaner Favorit zum Jahresende.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

In Flames – I, The Mask

Eine der Bands, die ich am längsten höre und einfach immer noch liebe. Auch „I, The Mask“ hat ein paar Durchläufe gebraucht, doch fanden sich dabei dann doch immer mehr Lieblingssongs.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Imminence – Turn The Light On

„Turn The Light On“ ist einfach ein schönes Album mit noch schöner gestalteten Musikvideos. Mehr lässt sich dazu gar nicht sagen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Meine Lieblingsshows 2019

Da irgendwie fast jedes Konzert, das ich dieses Jahr besucht habe unglaublich gut war, ist das hier wirklich schwer zu sagen. Da Festivals locker eine eigene Kategorie füllen könnten, bleiben die außen vor. Außer das Booze Cruise. Das muss einfach mit rein. Weil ich diese Liste nicht ewig führen kann, hier noch ein paar wirklich nennenswerte Shows: The Ocean Collective im Tower in Bremen. Eine so gute Live-Band! Wenn Ihr die Chance habt, unbedingt anschauen. Sólstafir im Bremer Schlachthof. Auch hier: Klare Empfehlung! Mike Shinoda in der Swiss Live Hall in Hannover. Muss man eigentlich auch nichts mehr zu sagen.

Booze Cruise Festival (Hamburg)

Der Ursprung der eingangs erwähnten angenehm versifften Kellerkneipe. Oder andersrum? Auch egal. Vom ersten besuchten Konzert im Hafenklang, über die fünfte Vorstellungsrunde, die Pineapple-Party, Wanderschaften über die Reeperbahn und die Sternschanze, Gruppenkuscheln im Molotow und die wohl verrücktesten und besten Konzerte im Menschenzoo (jene Kellerkneipe) ein einfach großartiges Festival mit tollen Menschen und einem wundervollen Publikum. Dazu gelegentliche Pausen und Gespräche, die nicht minder spannend und schön waren. Vermutlich mein absolutes Highlight 2019. Noch mehr in Erinnerungen schwelgen könnt Ihr in unseren Festivalberichten von Freitag, Samstag, Sonntag und Montag.

Parkway Drive – Alsterdorfer Sporthalle (Hamburg)

Als ich 2016 das erste Mal die Kamera in die Hand genommen habe, hätte ich wohl nie gedacht, eines Tages mal bei Parkway Drive im Fotograben stehen würde. Tatsächlich war es auch am betreffenden Abend noch etwas surreal. Wie eigentlich jedes Konzert von Parkway Drive war auch dieses einfach großartig, „Cemetery Bloom“ kommt live überraschend gut und man hat so einige Freunde mal wiedergesehen. Einfach ein rundum schöner Abend! Hier findet Ihr unseren Konzertbericht.

At Pavillon – Tower (Bremen)

Eine ziemlich spontane Idee, die sich als eine mehr als gute Entscheidung entpuppt hat. At Pavillon unterscheiden sich sicher von den meisten anderen Bands und Künstlern in diesem Jahresrückblick, doch hat dieses Konzert für einen Ohrwurm gesorgt, den ich den Rest des Jahres nicht mehr losgeworden bin und der damit zu meinem meistgestreamten Song 2019 geworden ist. Ein wahnsinnig gutes Konzert mit einem gut aufgelegten Publikum und einer Band, von der man in Zukunft hoffentlich noch einiges hören wird. Hier findet Ihr unseren Konzertbericht.

Eamon McGrath – Capri Bar (Bremen)

Nicht nur ein-, sondern gleich zweimal dieses Jahr. Beide Male waren es wunderbare Konzerte und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die Capri Bar vorher ein wenig unterschätzt habe. Die Stimmung war auf beiden Konzerten wirklich besonders und alles hatte eine beinahe familiäre Atmosphäre. Dazu unglaublich sympathische Musiker und Menschen – wer nicht dabei war, ist selber Schuld. Hier findet Ihr die Berichte von Mai und Oktober.

Avantasia – Mehr! Theater am Großmarkt (Hamburg)

Der Punkt, an dem der eine oder andere mit dem Kopf schüttelt, schätze ich.  Für mich seit Jahren eine meiner Lieblingsbands, die mir einfach wahnsinnig viel bedeutet. Um so schöner, sie endlich einmal live zu sehen und dann auch noch mit Kamera dabei sein zu können. Hier findet Ihr den Konzertbericht.

Architects – Alsterdorfer Sporthalle (Hamburg)

Architects, Beartooth und Polaris. Eigentlich reicht das Line-Up als Erklärung. Konzerte von Architects sind einfach immer irgendwie besonders, die Shows so oder so unglaublich gut durchdacht und detailliert und die Präsenz und Aussagen der Band an diesem Abend haben ihr Übriges getan. Den Konzertbericht findet Ihr hier.

Meine Neuentdeckungen 2019

The Ocean Collective

Eine Band, von der ich ab sofort einfach kein Konzert mehr verpassen möchte. Super sympathische Leute, interessante Musik und wirklich gute Live-Shows.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Selfish Things

Gut, so lange gibt es die Band noch nicht und sie haben gerade ihr Debütalbum veröffentlicht, aber eben drum – definitiv eine Band, die mein 2019 bereichert hat! Für jede Stimmung gibt es einen Song und von der ersten Single an war ich wirklich neugierig, wo es noch hingeht.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Imminence

Tatsächlich hatte ich noch nie was von Imminence gehört, bis ich eine News zu „Saturated Soul“ geschrieben habe. Ab da wanderte dann jeder neue Song sofort in die Dauerrotation und „Turn The Light On“ wurde mit neugieriger Erwartung entgegen gefiebert. Auch definitiv eins meiner Highlights 2019.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Worauf ich mich 2020 am meisten freue

Das ist so schwer zu sagen. Definitiv das neue Album von A Day To Remember, die Tour und der Film von Parkway Drive (Kommen die irgendwie oft vor? Und habe ich schon Parkway Drive erwähnt?) und das Album von Polaris, das bestimmt auch spannend wird. Vielleicht ja auch mehr neue Musik von While She Sleeps? Mal sehen. Dazu bin ich gespannt, was der Festivalsommer dieses Jahr so mit sich bringt. Letztendlich hoffe ich einfach, dass 2020 musikalisch genau so genial weiter geht wie 2019 – dann bin ich eigentlich schon glücklich.